19 September 2005

48 km mit defektem Akku wird zur Belastungsprobe für andere Verkehrsteilnehmer

Nun ist es auch bei mir soweit. Einer meiner drei Effekta 120s Blei Flies Akkus hat eine deutlich geringere Kapazität als die anderen beiden.
Mein morgendlicher Weg von 48 km ist nicht mehr möglich. Die Spannung des defekten Akkus fällt mehr als 1V unter die der beiden anderen.

Ein Gespräch mit dem Lieferanten Herr Strubel von Starmotec ergab das es dieses Problem öfter gibt und Starmotec deshalb demnächst das BACS Analysis System anbieten will um diesem vorzubeugen.
Damit die Akkus bei Ladung mit 36V nicht auseinander laufen habe ich bisher immer mit Einzelladern zu einer Endspannung von 14,7V fertig geladen.
Um so verwirrter bin ich nun nachdem mir Herr Strubel erklärt hat das Einzelladen aufgrund der verschiedenen Akkuwiderstände und der Ladegerät Toleranzen schädlich für die Akkus ist.

Nach der Lektüre des Handbuch BACS bin ich nun der Ansicht, daß das BACS System beim Laden von Batterien nichts anderes tut wie drei auf 14,7V eingestellte Einzellader, oder die bereits im Forum besprochenen PowerCheq Batterie-Equalizer.
Es wird dafür gesorgt das alle Akkus gleichmäßig voll geladen werden.

Der einzige Vorteil, welchen ich im Moment erkenne, besteht darin, daß bei Entladung gewarnt wird wenn ein Akku unter die Entladespannung fällt.
Dies kann man aber auch mit drei einzelnen Akku Spannungsanzeigen erreichen.

Bei Entladeströmen von 35-60A werden weder die PowerCheq mit 2A noch die BACS C4 Module mit 3A Bypass dafür sorgen können das die Akkus bei Entladung harmonisieren und immer einen identischen Ladezustand haben.

Erschreckend finde ich den Bericht von Frank Blettenberger in welchem er schreibt, daß eine Entladung von mehr als 60% die Akkus nachhaltig schädigt.
Die Effekta 120s Akkus haben eine Kapazität von 70Ah (C1). Demnach würde man die Akkus schon schädigen wenn man mehr als 42Ah innerhalb einer Stunde entnimmt!

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